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Mein Garten – wie ich zu meinem Hochbeet und der Gartenarbeit für echte Tussis kam…

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…oder: wie aus Liebe zu Küchenhexereien der eigene Gemüsegarten wurde!

Sommerzeit ist Gartenzeit. Denn: ich kann ja nicht immer verreisen. Also mache ich auch mal Urlaub im eigenen Garten. Das ganze hat nunmehr ungeahnte Ausmaße angenommen. Beharrlich habe ich meinem Mann 10 Jahre erklärt, dass ich im Garten zwei linke Hände habe und völlig talentfrei sei. Er hat es mir geglaubt. Der Garten war seine Spielwiese und ich…naja…wenn man sich dumm genug anstellt, muss man nicht helfen: richtig? Ich habe andere Qualitäten. Für ihn war es ok – und ich befreit von der „lästigen Gartenarbeit“. Keine schmutzigen oder abgebrochenen Fingernägel, keine Krabbeltiere an den Händen,…Gartenarbeit fand ich ziemlich blöd.

Seit diesem Jahr ist alles anders. In einem Anfall von Wahn habe ich ihn von einem Hochbeet überzeugt. Während er auf Dienstreise war und nichts böses ahnte, habe ich noch einen kleinen Kräutergarten angelegt, Kürbisse zund Zucchini in die Reste unseres Kompostes gepflanzt…das war wohl ein klassisches Eigentor. Aber ich habe festgestellt, dass Gartenarbeit auch Spaß machen kann und ein idealer, entspannender Ausgleich für Büroarbeit ist. Ja, richtig gelesen. Ich bin also seit diesem Jahr also stolze Besitzerin eines Hochbeets, eines Kräutergartens und einer Zucchini- und Kürbisplantage (oder wie man das auch nennt, wenn der Kürbis den Garten zu übernehmen droht). Nicht zuletzt hat mich „der Hagenberg“ angesteckt. Wer solche Kollegen hat, wird zwangsläufig irgendwann vom Gartenvirus infiziert.
Aber: mein Hochbeet ist natürlich „ganz Mädchen“, mit vielen Deko-Schildern und mehr, wie man auch schon auf dem Bild sehen konnte.

…der Hokkaido und der Kürbis, ganz am Anfang der Saison

Ich bin also auch infiziert – von der Sucht aus selbst angebauten Gemüsen und Kräutern feine Leckereien zu kochen. Das ist noch besser, als Kochen aus gekauften Zutaten. Gerade weil demnächst auch noch ein Thermomix TM5 bei uns einzieht, hat sich der eigene, kleine Garten geradezu angeboten.

Zusätzlich habe ich festgestellt, dass ein Hochbeet das ideale Territorium für faule Menschen ist: kein Bücken und trotzdem viel Spass und Ertrag! Fast schon „Idiotensicher“ – wenn selbst ich damit klar komme…Aber das Beste am Hochbeet: mein Hund kann es nicht ernten. Ja, nicht lachen. Meine Gurken – sie waren so schön. Bis ich kurz nicht hingeschaut habe. Da schmatzte es hinter mir und mein kleiner Meistergärtner hat mal probiert, ob die Gurken so gut schmecken, wie sie aussehen. Tja, an dem Abend gab es nur Salat OHNE Gurke für uns…

Zum Einstieg in die kleinen Gartengeschichten, die ich künftig mit passenden Rezepten hier auf dem Blog veröffentlichen will, ein paar Impressionen aus meinen Garten – mit meinem vierbeinigen Meistergärtner – und Gurkenklauer – Snow. Er und unsere Chibby lieben Gemüse. Echte „Veggies“…(sie bekommen „normales“ Hundefutter, aber wenn eine Gurke greifbar ist, ist sie weg…)

Meine oder deine Peperoni???

Ach so…Tussi bin ich noch immer: oder wer fummelt mit langen, rotlackierten Fingernägeln schon sonst Unkraut aus Hochbeeten mit Dekoschildern und mehr? Ein Hochbeet kann doch auch schön aussehen – und nicht immer wie ein Grab. Garten für Tussis – ist doch was feines! Probiert es aus. Ich liebe es.

…ob man das auch essen kann, Frauchen?

Damit man meinen Garten nicht von allen Seiten einsehen kann, habe ich übrigens noch eine Seitenmarkise angebaut. Mehr dazu findet ihr im Beitrag „Aufgebaut und Angeschraubt“.

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