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Erreichbare Ziele und Belohnungen schicken deinen inneren Schweinehund ab sofort Gassi

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Im 1. Teil meiner Serie Der innere Schweinehund und die guten Vorsätze – Schlüssel zum Erfolg habe ich euch bereits über den inneren Schweinehund und seine Gewohnheiten erzählt. Im 2. Teil möchte ich euch heute ein wenig über Ziele und die Belohnungsstrategie, um den inneren Schweinehund erfolgreich Gassi zu schicken, berichten.

Bequemlichkeit & Ausreden vs. gute Vorsätze & Ziele

Wie oft habe ich im letzten Jahr eben doch nicht den Gang ins Fitness-Studio angetreten, weil ich beruflich viel unterwegs war und die Zeit dann doch lieber mit meinem Mann und den Hunden auf der Couch verbringen wollte, abschalten und genießen? Die Bequemlichkeit siegt doch öfters als man denkt. Erkennt ihr euch dabei wieder? Ich garantiere euch, wir sind nicht allein. Viele kennen das. Aber viele warten auch auf Silvester, um einen Startpunkt für „gute Vorsätze“ zu haben. Ich habe meine „guten Vorsätze“ diesmal nicht auf Silvester gelegt. Nein.
Das letzte Jahr verging langsam, die erste Hose kniff, leicht frustriert wurde die nächste Hose eine Nummer größer gekauft – glücklich war ich damit aber nicht. Als diese dann wieder kniff, ist bei mir ein Schalter umgelegt worden:
Ich habe im Oktober festgestellt, dass es so nicht weiter geht.
Meine Mutter hatte leider Recht: Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten.
Immer wieder hatten mich Bequemlichkeit und Ausreden in den letzten 4 Jahren davon abgehalten, meine Ziele zu verwirklichen. Der innere Schweinehund hat fast immer gesiegt. Es war ja auch bequemer. Gute Vorsätze waren schnell gefasst, umgesetzt wurden sie selten, ich war deprimiert.

Sparringspartner helfen bei der eigenen Motivation!

Allein zum Sport gehen hat mir immer wenig Spaß gemacht, auch für einen allein die Ernährung umzustellen, macht einem das Leben schwer.

Also brauchte ich dringend einen guten Sparringspartner, der mich beim Ziel, regelmäßig zum Sport zu gehen und die Essensgewohnheiten umzustellen, aktiv unterstützt. Da es mir extrem wichtig ist, Zeit mit meinem Mann zu verbringen, gerade wenn ich viel unterwegs war, lag die Lösung meines Problems in greifbarer Nähe. Nach ein wenig Überzeugungsarbeit konnte ich meinen Mann davon überzeugen, gemeinsam mit mir ins Sportstudio zu gehen und mich aktiv zu unterstützen. Das heißt nicht, dass wir im Fitnessstudio zusammen an einem Gerät sind. Jeder trainiert nach seinem Trainingsplan. Aber wir sehen uns bei unseren Trainingseinheiten und können uns auch mal die Zunge rausstrecken und lachen. Mal hat der eine keine Lust, mal der andere. Aber wenn einer von uns aufsteht und seine Tasche packt, rafft sich der andere immer mit auf. So schaffen wir es seit November 2-3 x pro Woche ins Fitnessstudio und wir profitieren beide schon davon! Die Hosen werden weiter, wir fühlen uns fitter und unser beruflicher Stress wird abgebaut! Sport ist ein echtes Ventil.

Vorsatz: Regelmäßig zum Sport

Ernährungsumstellung

Die Mission „Sport“ haben wir erfolgreich gestartet. Trotzdem stand am Abend öfters mal die Flasche Cola oder Limo auf dem Tisch, fast ständig gab es zu viele Kohlehydrate (KH) zu essen. Seit Dezember haben wir also zusätzlich unsere Ernährung auf „Low Carb“ umgestellt. Grob orientieren wir uns an der Faustregel morgens normales Essen, mittags reduzierte KH (max. 30 g KH) und abends keine KH (weniger als 10 g KH). Das ganze richtet sich grob nach „Bennis Plan“. Und: Wir versuchen Zucker und Weißmehl weitgehend zu vermeiden.
Ich möchte, dass ich in den nächsten  1-2 Jahren insgesamt 30-35 kg verliere und wieder fitter werde, keine Büro- und Couchpotatoe mehr sein. Nicht falsch verstehen, ich mag mich, wie ihr auch im Beitrag über Bodypositivity lesen könnt. Dennoch ist irgendwann auch eine Gewichtsgrenze überschritten…ich möchte schon Zweistellig bleiben.

Kleine Belohnungen erhalten die Motivation

Aber: wenn man sich bei so einer Herausforderung  keine kleinen Ziele setzt,  läuft man Gefahr, schnell demotiviert zu sein. Dann hätte der fiese Schweinehund wieder gewonnen. Wir müssen ihn also öfters mal Gassi schicken,  um motiviert zu bleiben.

Daher haben wir uns kleine Belohnungen für unsere Meilensteine gesetzt:

  • Auch mal ein Cheatday – dann allerdings mit einer extra Runde Sport
    Cheatday heißt dabei: es darf auch mal ein Abend alle 1-2 Wochen Essen mit KH sein! Sushi zum Beispiel.
  • Ein entspanntes Wellness-Wochenende im Hotel nach der ersten Hosengröße
  • Eine Massage oder Kosmetikbehandlung zur Belohnung nach jedem erfolgreichen 5 kg Zwischenschritt
  • Eine kleine gemeinsame Shoppingrunde

Mit welchen Belohnungen habt ihr euch bisher am besten selbst motiviert? Kämpft ihr allein gegen euren Schweinehund oder bekommt ihr Unterstützung?

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